Orthomolekulare Medizin

Biochemie, Toxikologie, Ernährung, Nährstofftherapie und Entgiftung.

Orthomolekularmedizin ist die Erhaltung der Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.
Linus Pauling

Die orthomolekulare Therapie sucht und behebt die Ursachen der Krankheit, sie strebt nach Heilung der Krankheit, respektive nach echter Prävention, während bei der Schulmedizin in vielen Fällen lediglich die Symptome, die Schmerzen, behandelt werden und das Kranksein als solches bestehen bleibt – ein Kranksein, das immer perfekter, raffinierter und auch teurer behandelt werden kann. Dies ist die Ursache der ständig steigenden Krankenkosten.
Dr. Lothar Burgerstein

Bioidente Hormone – Hormonberatung

Hormone steuern lebenswichtige Funktionen wie Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel, Körpertemperatur, sowie unseren Salz- und Wasserhaushalt.

Sie regeln das Wachstum, die Entwicklung zu Frau oder Mann und unsere Fortpflanzung. Hormone beeinflussen unsere Stimmung und unser Verhalten.

Viele Menschen sind von den Auswirkungen eines Hormonungleichgewichts betroffen. Symptome können z.B. sein: Burnout, Panik, Ängste, Depressionen, AD(H)S, Autoimmunerkrankungen, Haar- und Hautprobleme, PMS, Unfruchtbarkeit, Allergien, starkes Schwitzen, Migräne, Zysten, Myome, Schlafstörungen uvm.

Wenn Sie herausfinden möchten, ob Ihre Hormone Ursache für Ihre Beschwerden sind, ist ein Speichel-Hormon-Test und eine anschließende Beratung für natürliche Hormonhilfen (bioidente Creme, Kräutertinkturen, Globuli) für Sie geeignet.

Darmgesundheit

Darm und Immunsystem stehen in enger Verbindung miteinander, denn die Darmflora beherbergt rund 70 Prozent aller Immunzellen. Ist der Darm geschwächt oder die Darmflora aus dem Gleichgewicht, verliert das gesamte Immunsystem an Stärke.

In unserer Ordination bieten wir folgende Tests für Ihre Darmgesundheit an:

  • Leaky Gut: Alpha-1-Antitrypsin, Calprotectin, sIgA, Laktulose/Mannitol, Zonulin
  • Florastatus
  • Candida: Stuhl, d-Arabitanol
  • Parasiten
  • Intoleranzen: Laktose, Fruktose, Sorbit, Histamin, Zöliakie, Casomorphin/ Gliadorphin, IgG/IgG4
  • Mikrobiomanalyse
Der Darm - Zentrum unserer Gesundheit
Die Darmflora, die Gesamtheit aller Mikroorganismen die im Darm leben, besteht aus Milliarden kleinster Lebewesen, überwiegend Bakterien. Man unterscheidet etwa 500 verschiedene Arten. Es sind fleißige Helfer des Immunsystems, die letztendlich sogar beeinflussen, ob der Mensch sich wohl fühlt oder kränkelt. All die folgenden Aufgaben können jedoch nur bewältigt werden, wenn die Darmbesiedelung ausgewogen ist und die Mikroorganismen in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander stehen:

  • Sie sorgen dafür, dass bestimmte Nährstoffe ordentlich verdaut und auch verwertet werden können.
  • Sie bilden Vitamine, beispielsweise Vitamin K, das wichtig für die Blutgerinnung ist.
  • Sie schützen den Darm vor aggressiven Schadstoffen.
  • Sie verhindern, dass krankheitserregende Viren, Bakterien oder Pilze sich in der Darmschleimhaut einnisten und Infektionen auslösen.
  • Sie versorgen die Immunzellen, die im Darm sitzen, mit wichtigen Informationen. Erreger können dadurch gezielt bekämpft werden.
  • Sie fördern den Aufbau und die Ernährung der Darmschleimhaut.

Der Darm kann kleine oder kurzfristige Belastungen im Regelfall gut ausgleichen. Ernste Störungen und Erkrankungen entstehen erst dann, wenn die Angriffe sehr massiv oder von Dauer sind: falsche Ernährung, eine ungesunde Lebensführung, aggressive Krankheitserreger oder die Einnahme bestimmter Medikamente wie z.B. Antibiotika oder Kortison.

Die guten Keime werden durch solche Einflüsse geschädigt und die schlechten können sich ausbreiten. Giftige Stoffwechselprodukte entstehen und belasten den Darm, Fremd- und Schadstoffe können nicht mehr ausreichend abgewehrt werden, entzündliche Prozesse sind meist die Folge. Immer mehr krankmachende Keime nehmen den Platz der guten, gesundheitsfördernden ein, so dass die an unserer Gesundheit orientierte Darmflora schnell unterbesetzt und somit überlastet ist. Erste Anzeichen dafür sind Blähungen, Aufstoßen, Krämpfe im Darm bis hin zu Koliken sowie schmieriger, stark riechender Stuhl.

Das Immunsystem beginnt zu „schwächeln“. Die Immunzellen im Darm können nicht mehr optimal arbeiten, die Abwehrkräfte schwinden. Dann haben die Krankheitserreger leichtes Spiel. Die Betroffenen reagieren empfindlicher, nicht nur mit Infektionskrankheiten, immer häufiger entwickeln sich auch Allergien, rheumatische Erkrankungen oder Hautprobleme. Das sind Krankheiten, die man zunächst nicht mit einer gestörten Darmfunktion in Verbindung bringt – es ist aber gerade der Darm, der umfassenden Einfluss auf unsere gesamte psychische und physische Gesundheit hat.

Mikronährstoffe

Nährstoffberatung

Wie wir heute wissen ist unsere Ernährung neben Bewegung, Sport und seelischem Gleichgewicht die Basis für unser körperliches und geistiges Wohlbefinden. Durch den Konsum von zu viel ungesunden Fetten, Weißmehl und Zucker leidet heute bereits jede(r) Dritte an den Folgen von Nährstoffmängeln, wie z.B. Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Rheuma, um nur einige wenige zu nennen.

Eure Nahrung sollen Eure Heilmittel sein
und Eure Heilmittel sollen Eure Nahrung sein.

Hippokrates, griechischer Arzt und Philosoph 460-370 v. Chr.

Eine individuelle Beratung mit ausführlicher Anamnese und Zielfindung für Menschen mit erhöhtem Nährstoffbedarf wie z.B. Schwangere, gestresste Mütter und Väter, Manager/innen, Vegetarier und Sportler, ist eine sinnvolle Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährungsweise.

Steigerung der Lebensqualität und des persönlichen Wohlbefindens sind Resultate einer gezielten Nährstoffzufuhr. In unserer Praxis bieten wir neben dem klassischen Blutbild im Serum eine ausführliche Diagnostik an:

  • Vollblutanalyse
  • Schilddrüsendiagnostik inkl. rT3
  • Omega3 Fettsäureprofil
  • Aminosäureprofil
  • HPU-Test
  • Nitrostress-Test
  • Infusionstherapie

Schwermetallausleitung

Schwermetalle wie z.B. Blei, Quecksilber und Arsen belasten unseren Organismus, sei es durch Schadstoffe in der Luft, durch Chemierückstände in Böden, durch Lebensmittel oder Zahnmetalle.

  • Quecksilberverbindungen treten teilweise in Medikamenten, Desinfektionsmitteln, sowie Impfstoffen auf.
  • Durch den bekannten Zahnfüllstoff Amalgam sind Millionen Menschen betroffen. Eine Amalgamfüllung besteht aus : Silber (ca. 32%), Zinn (ca. 13%), Kupfer (ca. 3%), Zink (ca. 1%) und Quecksilber (ca. 50%).
  • Arsen findet sich z.B. in Meeresfrüchten, Fisch, Reis, Trinkwasser und belastetem Obst und Gemüse.
  • Blei ist enthalten in Farben und Lacken, Batterien, Zigaretten, Autoabgasen und Pflanzenschutzmitteln.
  • Cadmium findet man z.B. in Tabak, Meeresfrüchten, Batterien und Kaffee.

Diese Schwermetalle werden als Depots, insbesondere im Bindegewebe und in den Nervenzellen abgelagert und führen teilweise zu gravierenden gesundheitlichen Problemen.

In unserer Praxis bieten wir Ihnen einen Schwermetalltest mit DMPS und einen Kaugummispeicheltest an. Ausgeleitet wird sowohl pflanzlich mit Chlorella, Bärlauch und Koriander als auch mit einer Chelattherapie mit DMPS oder DMSA.

Symptome einer Schwermetallbelastung können sein:
Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schilddrüsenprobleme, Zahnfleischbluten, Hautprobleme, Magen- und Darmbeschwerden, Schwindel, Multiple Sklerose, Parkinson, Alzheimer, Ängste, Depressionen, Konzentrationsprobleme, Nieren- und Leberschäden, Haarausfall, Pilzinfektionen, Unfruchtbarkeit, Krebs, Nervosität, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Psychosen und Gelenksschmerzen.

Infusionstherapie

Viele der oral verabreichten Mikronährstoffe lassen sich auch als Infusion zuführen. Speziell wenn ein ausgeprägter Nährstoffmangel besteht, kann damit eine schnellere und intensivere Wirkung erreicht werden.

Durch die direkte intravenöse Gabe von bestimmten Stoffen wird das höchste Maß an Aufnahme garantiert und eine eventuelle Aufnahme- oder Verwertungsstörung im Darm umgangen.

Üblicherweise werden Infusionen 1-2x/Woche und insgesamt 6-10x verabreicht.

Häufige Indikationen:

  • Müdigkeit
  • Erschöpfung
  • Infektanfälligkeit
  • Allergie
  • Wundheilungsstörung
  • Schwindel
  • Restless Legs Syndrom
  • Nesselsucht/ Urticaria
  • Haarausfall